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Man kommt, bzw. steigt nach
Capoliveri auf der Strasse die von Portoferraio
von Norden bis Süden die Insel durchquert
und an San Giovanni und Acquabona entlangführt.
Die von Pinien und Oleander bewachsene
aufsteigende Strasse ist traumhaft mit
Aussicht auf die Ebene von Mola und
den mit Weinbergen angebauten Hügeln.
Etwas höher, plötzlich der wunderbare
Blick auf den weiten Golf von Stella,
während in der Ferne der Granitmassif
des Monte Capanne zu erkennen ist. Hinter
uns und sofort wieder vor unseren Augen
während wir das letzte Stück Steigung
fahren, bietet uns einen zusätzlichen
Farbklecks dieser außerordentlichen
chromatischen Symphonie der blaue Spiegel
des Golf von Porto Azzurro an dem Capoliveri
zusammen mit dem nahen hübschen Hafen
grenzt.
Der älteste und größte Teil
des Ortes befindet sich auf einem kleinen
Hügel auf 165 mt. Höhe und bietet daher
traumhafte Ausblicke, denen Man besonders
auf der mit Oleandern bewachsenen Umgehungsstrasse
begegnet.
Capoliveri herrscht über den
großen Golf von Follonica wo die Sonne
aufgeht um sich dann um die Mittagszeit
über den einsamen Fels von Montecristo
zu befinden und abends je nach Jahreszeit
und Aussichtspunkt hinter der Spitzen
des Monte Capanne oder weiter hinter
den hohen beschneiten Bergen von Korsika
unterzutauchen.
Aber warum sollte Man
Panoramas beschreiben, die gesehen werden
müssten um sie richtig genießen zu können?...
Wir werden nur offenbaren daß das Dorf
enge und manchmal dunkle malerische
Gassen hat mit typischen Bögen und Durchblicken,
Häusern mit Blumenbeschmückten Balkons,
nach jedem Schritt immer neue, undenkbare
Perspektiven. Das Meer grenzt an über
45 km Küste östlich und südlich der
Gemeinde.
Die typische und besondere
Form von Capoliveri trägt in ihrer Architektur
Spuren von Altertum. Capoliveri entstand
als etruskische Höhenbefestigung, aber
könnte auch eine ältere Gründung gehabt
haben, da griechische und phönizische
Seeleute diese Eisenhaltige, aber auch
schon wegen dem Kupfer bekannte Insel
des öfteren besuchten.
Innerhalb der
archaischen Gemäuer nahm die Ortschaft
eine geometrische rationelle Form an,
die typisch für die lateinische Bauart
war, während sich im Mittelalter der
befestigte Ort um die Piazza und der
aktuellen Via Roma entwickelte. Die
Via Roma ist Capoliveris am höchsten
gelegene Hauptstrasse und von wo aus
gretenartig Gassen, kleine Plätze und "Chiassi" mit Bögen, Unterführungen
und Treppen weiterführen. Die Insel
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